Tigers siegen im Derby

In einem teilweise hart umkämpften Derby siegen die Straubing Tigers verdient mit 6:2 gegen den EHC Red Bull München. Die Tigers überzeugen kämpferisch und spielerisch – und streuen auch mal eine Traumkombinationen in ihr Spiel ein. München hält gut mit verliert aber im letzten Drittel die Linie.

Straubing spielt im ersten Drittel zu oft in Unterzahl (3 Strafen/ 6 PM). Das erste Tor erzielt Gabriel Fontaine für München im Powerplay in der 12. Minute. Er steht da, wo ein Torjäger stehen muss und ist bereits zum dritten Mal in dieser Saison erfolgreich.

Straubing schafft aber die direkte Antwort. Ebenfalls in der 12. Minute erzielt Elis Hede auf Zuarbeit von Halloran den Ausgleich. Vorangegangen war ein zügiger Spielaufbau der Straubinger aus der eigenen D-Zone.

Nach der Pause ist das Spiel zunächst ausgeglichen. Bis Leslie in der 30. Minute von der blauen Linie einen eher harmlosen Schuss Richtung Münchner Gehäuse ablässt. Durch viel Getümmel und Gewimmel trudelt die Scheibe durch den Torraum. Tylor Madden reagiert am schnellsten und drückt den Puck über die Linie.

In der 31. Minute ist es dann erneut Elis Hede der für die Tigers trifft. Doppelschlag. Der Backhander von Elis sieht nicht völlig unhaltbar aus, aber Niederberger sieht die Scheibe wohl recht spät und hat kaum Zeit zum reagieren.

München braucht bis zum 40 Minute um sich zu berappeln. Taro Hirose mit einem sehenswerten Treffer zum Anschluss – der Spalt zwischen Haukeland und dem Torrahmen reicht eigentlich nicht mal um eine Kredikarte hindurchzuziehen, aber Hirose findet trotzdem die Lücke.

Die Mannschaften gehen mit diesem 3:2 für Straubing in das letzte Drittel. 35 Sekunden nach dem Start erziel McKenzie schon das 4:2 für Straubing. Pokka träumt an der Mittellinie vor sich hin, McKenzie nimmt ihm die Scheibe ab und ist dann auf und davon. Schönes Tor.

Es folgen Chancen für Straubing, die aber alle ungenutzt verpuffen. Es dauert bis zur 48. Minute, bis Nicholas Halloran auf 5:2 erhöht.

München ändert dann seinen Spielstil und fällt eher durch harte Checks als spielerische Szenen auf. In der 53. Minute schickt Fabio Wagner Justin Scott mit einem Cross-Checking in die Bande. Diese springt sofort auf und prügelt Wagner ordentlich into submission. Justin Scott steht für Justin Scott ein und setzt ein Zeichen. Beide gehen für 5 Minuten für Faustkampf auf die Strafbank und München muss zwei Minuten in Unterzahl für den Cross-Check weiterspielen.

Das 6:2 ist dann eine Zurschaustellung von Talent, Beweglichkeit und Hockey-IQ. Brandl in Bedrängnis auf dem Weg zum Tor, chippt den Puck über den hinaus stürmenden Niederberger, aber auch am Tor vorbei. Hinter der Torlinie hat er die Scheibe und findet Adrian Klein, der diesen sehenswerten Angriff vollendet.

Fazit: München kann nur phasenweise mit Straubing mithalten. Mit dem Anschlusstreffer kurz vorm Ende des zweiten Drittels kommt noch einmal Hoffnung auf, aber im letzten Drittel spielt nur noch Straubing. Die Münchner versuchen es mit Härte kommen aber auch damit nicht zum Erfolg. Straubing mit dem dritten Sieg in Folge und München mit der zweiten Niederlage der Saison.

Ausblick: Für München geht es in Ingolstadt weiter und Straubing muss nach Berlin zu den Eisbären.

Tore: 0:1 Gabriel Fontaine (12./ PP) | 1:1 Elis Hede (12.) | 2:1 Tyler Madden (30.) | 3:1 Elis Hede (31.) | 3:2 Taro Hirose (40.) | 4:2 Skyler McKenzie (41.) | 5:2 Nicholas Halloran (48.) | 6:2 Adrian Klein (56.)


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