5. Spieltag der Champions Hockey League. Frölunda Göteborg gastiert beim amtierenden deutschen Meister. Es wird eine Lehrstunde für Schwedenhockey und zeigt einmal mehr den Klassenunterschied in der CHL auf.
Inhalt
Spielbericht
Datum: Dienstag, 07.10.2025
Uhrzeit: 19:30 Uhr
Ort: Uber-Arena, Berlin
Zuschauerzahl: 6.221
Frölunda Göteborg zeigt den Eisbären schon sehr früh die Grenzen auf einzig der Torerfolg bleibt aus. Stettmer hat einen großartigen Tag im Berliner Tor. Den muss er auch haben, sonst gewinnen die Schweden hier zweistellig. Und so endet das erste Drittel 0:0 obwohl Frölunda dominant ist und viele Abschlüsse erzielt.
Im zweiten Drittel reichen den Schweden dann knappe 9 Minuten um für klare Verhältnisse zu sorgen. Erst trifft Thorell in der 25.Minute aus größerer Distanz, dann erhöht Tömmernes in der 28. Minute auf 2:0. Bei beiden Toren sind die Berliner nur Zuschauer. Alle Berliner außer Stettmer. Dessen Parade vor dem 1:0 war überragend, konnte aber von seinen Vorderleuten nicht geklärt werden.
Zwischen dem 1:0 und 2:0 kommt auch Berlin zu Abschlüssen. Bemerkenswert bei dem Versuch in der 26. Minute: Goalie Johansson steht am Rande des Crease und wehrt den Schuss ab.
In der 31. Minute bekommt Peterson die erste Strafe des Spiels für Tripping. Wer lernen möchte, wie man ein Penalty-Killing aufziehen sollte, muss sich diese zwei Minuten Hockey anschauen! Die Eisbären kommen in ihrem Powerplay fast gar nicht an die Scheibe. Die Schweden skaten das Spielgerät nach Lust und Laune über die Länge des Eis und irgendwie supermarkant bleibt mir in Erinnerung, wie sie von der Berliner-Torlinie den Puck zurück an die eigene blaue Linie der D-Zone spielen.
Die Vorentscheidung fällt in der 34. Minute. Peterson erzielt das 3:0 für die Gäste. Bei diesem Gegentreffer zeigt sich eigentlich, wie sehr die Berliner der Zugriff in diesem Spiel fehlt. Ein Defensive-Stick wird zur Vorlage.
Hoffnung kommt dann noch einmal auf, als Pföderl in der 38. Minute zum Anschluss trifft. Die Fans skandieren „Jetzt gehts los!“ und feiern sich selbst und das Team den ganzen Abend voll Hingabe.
Im letzten Abschnitt werden die Eisbären stärker. Zumindest wirken sie stärker. Frölunda nimmt einige unnötige Strafzeiten, fährt aber auch merklich den Spieleinsatz herunter.
In der 58. Minute zieht Aubin dann Stettmer (57:57) und in der 59. Minute erzielt Thorell seinen zweiten Treffer ins leere Tor.
Fazit
Frölunda kann absolut zufrieden sein mit dem 4:1 und Berlin ist gut bedient. Es hätten auch durchaus mehr Tore für die Schweden fallen können. Bemerkenswert ist deren Sicherheit auf den Kufen und mit dem Schläger.
Ausblick
Für die Eisbären geht als nächstes in der Liga gegen Frankfurt weiter und in der CHL am Mittwoch, 15. Oktober nach Salzburg. Frölunda spielt am Dienstag, 14. Oktober zuhause gegen Bern.


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