Eisbären mit RiesenComeback

Die Eisbären gewinnen nach 3:0 Rückstand noch mit 7:3 in Köln. Das Spiel der Haie gegen die Eisbären am 2. DEL-Spieltag sieht starke Haie, die im zweiten Drittel verdient mit 3:0 in Führung gehen. 4 Minuten brauchen die Eisbären um im selben Spielabschnitt noch auszugleichen. Auch das dritte Drittel geht an die Hauptstädter.

Inhalt

Spielbericht

Datum: Sonntag, 14.09.2025
Uhrzeit: 16:30 Uhr
Ort: Lanxess Arena, Köln
Zuschauerzahl: 17.678

Tore: 1:0 Valtteri Kemiläinen (22.) | 2:0 Frederik Storm (22.) | 3:0 Nate Schnarr (26./ PP) | 3:1 Adam Smith (26.) | 3:2 Jonas Müller (29.) | 3:3 Ty Ronning (31.) | 3:4 Ty Ronning (41.) | 3:5 Marcel Noebels (41.) | 3:6 Markus Vikingstad (41.) | 3:7 Andreas Eder (44.)

Die ersten Chancen haben die Eisbären, bevor die Haie sich im Laufe des ersten Abschnitte mehr Chancen erspielen und dominanter werden. In der 6. Minute kommt Bergmann für die Eisbären zum Abschluss, nachdem er sich sehenswert durch die Haie-Abwehr gespielt hat. Chancen für die Haie in der 10., 12. und 13. Minute bleiben ungenutzt und auch Berlin lässt ein, zwei Dinger liegen.

Zur ersten Pause steht es 0:0, aber die Haie sind im Vergleich zum Spiel gegen München deutlich offensiver und auch griffiger im Zweikampf. So ist es folgerichtig, dass die Haie durch einen Doppelschlag von Kemiläinen (22. Minute) und Storm (22. Minute) in Führung gehen. Nate Schnarr erzielt ein Wrap-Arround-Tor im Powerplay in der 26. Minute. Zunächst hatte es so ausgesehen, als hätte er weniger die Scheibe als viel mehr Goalie Hildebrand über die Torlinie gedrückt, aber in der Wiederholung sieht man, dass er direkt erfolgreich war.

Berlin ist geschlagen, so denkt man. Der immense Druck den die Kölner aufgebaut haben lässt kaum jemanden an ein Eisbärencomeback glauben. Aber wehe wenn sie losgelassen. 99 Sekunden nach dem dritten Kölner Treffer kommt Adam Smith alleingelassen im Slot zum Abschluss und verkürzt in der 26. Minute auf 1:3. Knappe zwei Minuten später bekommt Jonas Müller die Scheibe in ähnlicher Position von Lean Bergmann. Müller zieht ab und es steht in der 29. Minute nur noch 3:2 für die Haie. In der 31. Minute erhält Kemiläinen eine Strafe und im Powerplay erzielt Ty Ronning in derselben Minute den Ausgleich. Knapp 6 Minuten nach dem 3:0 und innerhalb von genau vier Minuten fällt der Ausgleich. Wahnsinn.

Das dritte Drittel gehört dann nur noch den Eisbären die genau 35 Sekunden brauchen, um den Kölnern davonzuziehen:
40:19 Ronning erzielt das 4:3
40:40 Noebels mit dem 5:3
40:54 Vikingstad mit dem 6:3.

Nach dem 5. Gegentreffer des Tages ist der Arbeitstag für Tobias Ancicka im Kölner Tor beendet und es übernimmt Felix Brückmann. Der darf dann auch direkt 14 Sekunden nach seiner Einwechselung die Scheibe aus seinem Tor fischen. Er kann einem leid tun.

Den Schlusspunkt setzt schließlich Andreas Eder in der 44. Minute mit dem 7:3. Es folgen noch einige Handgreiflichkeiten (Bergmann und Kemiläinen sowie Veilleux und Tyrväinen) die aber allesamt als kleine Strafen geahndet werden. Tyrväinen und Veilleux geben sich am Ende nicht mal die Hand. Freunde für’s Leben.

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Fazit

Die Kölner Haie sind das halbe Spiel über die bessere Mannschaft und geben unbegreiflicherweise das Momentum nach der 3:0-Führung aus der Hand. Sie sind jetzt im zweiten Spiel und vor allem im zweiten Heimspiel ohne Punkterfolgt. Man sieht aber die Klasse der Mannschaft aufblitzen. Besonders das Penalty Killing fällt positiv auf.

Die Eisbären Berlin beweisen Comebackqualitäten und kämpfen sich nach 3:0-Rückstand nochmal heran. Die Moral stimmt. Aber natürlich täuscht das Ergebnis darüber hinweg, dass die Eisbären in den ersten 5 Minuten des zweiten Abschnitts fast auseinandergefallen wären. Dieses Mal hat das Zusammenreißen geklappt. Wird es auch beim nächsten Mal reichen?

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Ausblick

Am Freitag geht es für beide Teams weiter. Köln muss bei den Schwenninger Wild Wings antreten und die Eisbären zum Erzrivalen nach Mannheim fahren.

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