Eisbären sichern sich extrapunkt in 10-Tore Spektakel

DEL Matchday 3: Kölner Haie v. Eisbären Berlin 5:6 (SO) | Die Eisbären Berlin gewinnen mit 6:5 nach Shootout in Köln und sichern sich 2 Punkte. Die Hausherren kämpfen sich mit dramatischem Finish zurück, können sich aber im Shootout nicht durchsetzen. Erst der 11 Penaltyshot sitzt.

In einem spektakulären Spiel sichern sich die Eisbären den Extrapunkt. Es geht rauf und runter. Und es wirkt befremdlich Marcel Noebels für ein anderes Team spielen zu sehen, als die Eisbären.

Es ist das Spiel der kuriosen Tore. Ronnings 0:1 PPG bei 3:38 ist eines davon. Die Scheibe landet auf Juvonens Helm und rutscht von da ins Tor. Dem 1:1 durch Noebels, geht ein Lapsus der Eisbärendefensive voraus: Russell erläuft sich ein zu kurzes Zuspiel hinterm Eisbärentor und legt sofort auf den im Slot wartenden Noebels auf. Nach 7:39 steht es 1:1 und nach 8:18 steht es 1:2. Kirk hatte getroffen. Bei 19:23 ist der Endstand des ersten Drittels hergestellt. Bei delayed Penalty und 19:23 Spielzeit trifft Brady Austen zum 2:2 Ausgleich. Das Drittel endet mit einer unnötigen Strafe für Markus Vikingstad (EBB).

Diese Strafe wirkt sich direkt nach Wiederanpfiff aus: Kammerer trifft bei 20:46 im PP zum 3:2. Vikingstad trifft dann bei 28:47 ebenfalls im PP zum 3:3 (nachdem er eigentlich nicht auf dem Eis sein wollte und die Refs ihn zurückgeholt hatten). Bei 35:02 erzielt Eder den Führungstreffer. Juvonen sieht bei dem Schuss nicht gut aus.

Bei 41:47 erzielt Foudy das 5:3 für die Gäste aus Berlin. Nach 57:12 Spielzeit geht Köln All-In und belohnt sich, in Person von Marcel Noebels, mit dem Anschlusstreffer mit Extraangreifer bei 57:30. Dann zieht Köln erneut den Goalie (58:01) und bei 58:29 zieht Wissmann eine Strafe. Mit 6 gegen 4 im PP erzielt Patrick Russell den Ausgleich und er erzwingt die Overtime. Die Overtime ist fast nicht erforderlich, aber Noebels Versuch findet nicht LaFontaines five-hole.

Im Shootout braucht es 11 Anläufe, bis der erste Spieler trifft. Es ist Foudy. Fischbuch scheitert dann erneut an Jack LaFontaine und die Eisbären sichern sich den Extrapunkt.

Tabellarisch sind die Eisbären mit 1.667 PPG und Platz 6 auf Kurs. Die Hausherren und ihr 1 PPG (Platz 11) reicht noch nicht für die eigenen Ambitionen.

Die Eisbären spielen am Sonntag zuhause gegen die Roosters und die Haie auswärts in Augsburg.


Veröffentlicht

in

, , ,

von

Schlagwörter:

Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert